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OutDare oder Burnair: Wetter, Kosten und XC-Planung

OutDare und burnair Map/Go im Vergleich: kostenlose Startplatzurteile, Alpenwetter, Thermik, XC-Planung und Abo-Stufen mit offiziellen Quellen.

Veröffentlicht am · OutDare Team

OutDare passt für kostenlose persönliche Startplatzurteile, Windalarme und Flugaufzeichnung; burnair für detaillierte Wetteranalyse und XC-Planung in der Schweiz und im Alpenraum. burnair bietet selbst eine kostenlose Stufe mit einer Startplatzprognose für heute. Ein pauschales „gratis gegen teuer“ würde den tatsächlichen Funktionsumfang verfehlen.

Dieser Vergleich wird von OutDare veröffentlicht. Grundlage sind die am 4. November 2026 geprüften Anbieterangaben. Wir haben keinen unabhängigen Vergleich der Prognosegenauigkeit durchgeführt; Empfehlungen beziehen sich auf den dokumentierten Einsatzzweck.

Welche Aufgaben übernehmen die beiden Apps?

OutDare stellt den Startplatz und deine persönlichen Grenzen in den Mittelpunkt; burnair bietet einen umfangreicheren Arbeitsraum für alpine Flugplanung. Beide liefern Geländeinformationen und Wetterunterstützung. Bei burnair hängt die Tiefe vom gewählten Free-, Basic- oder Premium-Zugang ab.

Aufgabe OutDare burnair Map / Go
Startplatz bewerten Persönliche Wind-, Böen- und Schirmkriterien Startplatzprognose; heute in Free
Folgetage prüfen 7-Tage-Prognose kostenlos 5-Tage-Startplatzprognosen ab Basic
Windalarm Kostenlos für gespeicherte Plätze Konkrete Stufe prüfen; hier nicht gleichgesetzt
Thermik beurteilen Wetterhilfe am Platz, kein eigenes Thermikmodell Thermikprognosen in Premium
XC-Route vorbereiten Kein vollständiges Wettbewerbs-Planungsinstrument Routen- und XC-Werkzeuge in Premium
Aufzeichnen und teilen Rekorder, 3D-Replay, Live-Link kostenlos Go-App und Live-Tracking im Angebot
Kosten Gratis, ohne Werbung oder Abo Free; Basic und Premium kostenpflichtig

Die burnair-Go-Übersicht nennt die Stufen. Map ist der Planungsdienst, Go die zugehörige mobile App. Welche Wetteransichten enthalten sind, ergibt sich aus dem Zugang und nicht allein aus dem App-Namen.

Warum ist burnair für die Schweiz und die Alpen interessant?

burnair ist stark, wenn du Gelände, Talwind und geplante XC-Linie zusammen betrachten willst. Dokumentiert sind Wind in verschiedenen Höhen, Wolken und Regen sowie zusätzliche Thermik- und Routenwerkzeuge in Premium. Für alpine Streckenplanung sind das greifbare Vorteile.

Die Wetterdokumentation beschreibt DWD-Modelle und MeteoSchweiz-Modelle für den Alpenraum. Wer dort regelmäßig fliegt und entscheiden möchte, welche Route zur Luftmasse passt, kann mit solchen Ansichten mehr anfangen als mit einer einzelnen Startplatzfarbe.

Daraus folgt keine pauschale Überlegenheit der Vorhersage. Modellgelände glättet Berge und Täler; eine konkrete Hangkante bleibt eine örtliche Frage. Ohne gemeinsame unabhängige Messreihe wäre die Behauptung „genauer an jedem Platz“ nicht belastbar. Wir treffen sie deshalb nicht.

Für einen kurzen Feierabendflug am bekannten Hang kann eine einfachere Oberfläche sinnvoller sein. Die Anzahl der Ebenen ist kein Qualitätsmaß für deine Entscheidung, wenn du die zusätzlichen Informationen weder brauchst noch sicher interpretierst.

Was ist bei burnair und OutDare wirklich gratis?

burnair Free enthält Geländeinfos, Live-Windwerte, die heutige Startplatzprognose und Live-Tracking; OutDare enthält seine siebentägigen Prognosen, persönlichen Urteile, Alarme und den Rekorder kostenlos. Einzelne Gratis-Funktionen von burnair erfordern eine Registrierung. burnair ist somit keineswegs ausschließlich ein Bezahlprodukt.

Die Bezahlgrenze folgt unterschiedlichen Aufgaben. Der Blick auf heute ist etwas anderes als Thermik und Route für mehrere kommende Tage. Basic und Premium ergänzen bei burnair diese Tiefe, während OutDare auf persönliche Startplatzkriterien und die Begleitung des Freizeitflugs zielt.

OutDare ist ohne Werbung und ohne Abo nutzbar. Zum Prüfen der Bedingungen oder Einrichten eines Alarms ist kein Konto nötig. Die Infoseite beschreibt auch die eingebettete Startplatzdatenbank, 3D-Replays und den Live-Link. Neue Prognosen und das Teilen einer aktuellen Position benötigen eine Verbindung.

Vergleiche am besten denselben bekannten Startplatz zur selben Stunde. Welche zusätzliche Information würde deine Einschätzung tatsächlich ändern? Diese Frage ist aussagekräftiger als der Versuch, jede Funktion auf beiden Seiten in ein gleiches Kästchen zu pressen.

Was kosten Basic und Premium?

Die veröffentlichten Jahresstufen liegen bei 59 für Basic und 129 für Premium; der offizielle Shop zeigt Preise in CHF. Zusätzlich werden kürzere Premium-Laufzeiten angeboten. Prüfe Dauer, Währung und Endpreis direkt im burnair-Shop.

Wir geben die Schweizer Franken nicht als Euro aus und machen aus einem zeitlich begrenzten Angebot keinen weltweiten Standardpreis. Laut Shop verlängern sich die Abos nicht automatisch. Das ist für Piloten relevant, die nur einen Teil des Jahres alpine Touren planen.

Ein kostenpflichtiges Werkzeug kann sinnvoll sein, wenn seine Thermik- und Routenansichten deine Planung unterstützen. Dass ein anderer Dienst kostenlos ist, macht diese Werkzeuge nicht überflüssig. Ein Abo nimmt dir allerdings auch nicht die Aufgabe ab, die Darstellung zu verstehen.

Wie beurteile ich den Nutzen einer kostenpflichtigen Planungsebene?

Beginne mit einer Frage aus deinem eigenen Fliegen und nicht mit dem Namen einer Abo-Stufe. Vielleicht findest du einen geeigneten Start, kannst aber den Wind über dem nächsten Grat noch nicht sinnvoll einordnen. Vielleicht verstehst du das Wetter, suchst jedoch eine bessere Verbindung zwischen Prognose und geplanter Linie. Diese Lücken sind verschieden und benötigen nicht automatisch dieselbe Zusatzfunktion.

Öffne zunächst einen bekannten Platz und einen plausiblen Tag in den kostenlosen Werkzeugen. Notiere, was du danach nicht erklären kannst. Prüfe anschließend, ob die dokumentierten Basic- oder Premium-Funktionen genau diese Frage behandeln. Entscheidend ist außerdem, ob du die Darstellung verstehst. Mehr Information hilft nur dann, wenn sie die eigene Analyse verbessert.

Eine nützliche Frage lautet: Was würde ich nach dem Blick auf diese Ebene anders machen? Wenn die Antwort lediglich „die Karte sieht vollständiger aus“ ist, fehlt vielleicht noch das Verständnis für ihren Zweck. Wenn du dagegen eine bisher offene Höhenwind- oder Routenfrage besser einordnen kannst, ist das ein konkreter Nutzen. Daraus folgt trotzdem keine automatische Startentscheidung.

Für einen einzelnen Alpenurlaub lohnt sich der Blick auf Laufzeit und Ablaufdatum. Vergleiche den angebotenen Zeitraum mit den Tagen, an denen du das Werkzeug verwenden möchtest. Prüfe Währung und Endpreis. burnairs kürzere Premium-Laufzeiten und die beschriebene fehlende automatische Verlängerung sind dabei relevant, ohne dass jede Variante dieselben Bedingungen hätte.

Halte Ausbildung und Kauf auseinander. Ein Thermikprofil oder eine Routen-Wetteransicht erleichtert eine informierte Analyse, liefert aber nicht automatisch das nötige Wissen über eine unbekannte Wetterlage. Wenn eine Anzeige unklar bleibt, lerne sie zuerst am Boden mit einer qualifizierten Schule oder geeigneten Unterlagen. Ein bezahlter Zugang macht die Interpretation nicht von selbst richtig.

Wie passen die Apps zu unterschiedlichen Flugtagen?

Beim Freizeitflug am bekannten Hang kann die Hauptfrage sein, ob sich ein erneuter Blick auf ein kurzes Fenster lohnt. Ein persönliches Urteil und ein Alarm reduzieren wiederholtes Nachsehen. Nach der Nachricht prüft der Pilot weiterhin Böen, Höhenwind und Beobachtungen. Rekorder und Live-Link begleiten den späteren Flug, beweisen aber nicht, dass die ursprüngliche Prognose zutraf.

Ein alpines XC-Projekt reicht über einen einzelnen Start hinaus. Hier geht es auch um Strömungsänderungen, Wolkenentwicklung und die Bedingungen entlang einer möglichen Linie. Die dokumentierten Thermik- und Routenfunktionen von burnair sind ein nachvollziehbarer Grund, die Bezahlstufen zu prüfen. Eine günstige Startplatzanzeige kann diese weitergehende Planung bei keinem Dienst vollständig erledigen.

Diese Beispiele sind keine Flugvorschläge und keine Einteilung in bessere oder schlechtere Piloten. Ein vorsichtiger örtlicher Flug kann anspruchsvolle Wetterbeurteilung verlangen. Eine detaillierte Karte kann zu dem vernünftigen Ergebnis führen, gar nicht zu fliegen. Ziel ist, die fehlenden Informationen zu erkennen und die Grenzen des geplanten Vorhabens zu verstehen.

Kann die Kombination sinnvoller sein als der Wechsel?

Du kannst burnair für eine detaillierte alpine Vorbereitung und OutDare für persönliche Platzalarme oder die Aufzeichnung verwenden. Die Dienste müssen nicht dieselbe Rolle übernehmen. Ein spezialisiertes Werkzeug zu behalten ist sinnvoll, wenn es dir eine relevante Frage beantwortet, die in der einfacheren Übersicht offenbleibt.

Überprüfe trotzdem die Verständlichkeit deiner gesamten Routine. Mehrere Oberflächen können auch verwirren, wenn sie unterschiedliche Stunden, Höhen oder Modellläufe zeigen. Stelle zunächst denselben Zeitpunkt und dieselbe Bezugsgröße ein. Suche dann die Ursache von Unterschieden, statt die Farbe zu wählen, die am besten zu deinem Vorhaben passt.

Der Preis ist nur ein Teil dieser Entscheidung. Vermeide doppelte Ausgaben für Funktionen, die du nicht nutzt. Verwirf eine hilfreiche Spezialansicht aber auch nicht allein deshalb, weil eine andere Aufgabe kostenlos abgedeckt ist. Eine überschaubare Kombination, deren Grenzen du kennst, kann eine bessere Vorbereitung ergeben als das Versprechen, alles in einem einzigen Symbol zu lösen.

Halte in deinen Notizen deshalb auch fest, welche Ansicht du tatsächlich verwendet hast. So bleibt die Bewertung nachvollziehbar und hängt weniger vom ersten Eindruck einer umfangreichen Oberfläche ab.

Ersetzt OutDare ein Thermikmodell oder Wettkampfinstrument?

Nein: OutDare ist kein eigenes Thermikmodell und kein vollständiges Wettbewerbs-Cockpit. Die App bewertet einen Startplatz anhand von Prognosen und persönlichen Grenzen, alarmiert bei passenden Bedingungen und begleitet den Flug mit Aufzeichnung und Sharing. Ein passender Startplatz sagt noch nichts über jede Schlüsselstelle einer langen Route.

Unser Gleitschirm-App-Vergleich trennt Instrumente von Planungswerkzeugen. Die Übersicht zu kostenlosen Gleitschirm-Wettervorhersagen erklärt die unterschiedlichen Rollen von Wetterkarten, Thermik und Startplatzurteilen. Eine Kombination kann zweckmäßiger sein als ein vollständiger Wechsel.

Prüfe vor dem Start reale Bedingungen, Luftraum und örtliche Hinweise. Lerne alpine Wetterbeurteilung mit einer anerkannten Schule und rechtfertige mit keiner App einen Flug außerhalb deiner Erfahrung. Im Zweifel nicht starten.

Häufige Fragen

Ist burnair kostenlos?
burnair Free enthält Geländeinfos, Live-Windwerte, die Startplatzprognose für heute und Live-Tracking. Basic und Premium ergänzen kostenpflichtige Funktionen. OutDare bietet seine Prognosen, Alarme und den Flugrekorder kostenlos.
Wann lohnt sich burnair in den Alpen?
Wenn du Wetter in mehreren Höhen, Talwindsysteme und eine XC-Route gemeinsam prüfen möchtest. Diese Einschätzung beruht auf dokumentierten Funktionen, nicht auf einem unabhängigen Genauigkeitstest.
Was kostet burnair Map?
Die Jahresstufen sind mit 59 für Basic und 129 für Premium angegeben; der offizielle Shop verwendet CHF. Für Premium gibt es auch kürzere Laufzeiten. Prüfe den Endpreis im Shop.
Ist OutDare ein eigenes Thermikmodell?
Nein. OutDare verbindet Wetterprognosen mit deinen persönlichen Startplatzkriterien. Es ersetzt weder ein Thermikmodell noch ein vollständiges Wettkampfinstrument.

Quellen & weiterführende Links

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